Digitalisierung
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#mentalhealth

Psychologen und Psychotherapeuten arbeiten hart an einer verbesserten Prävention, Behandlung und Aufklärung psychischer Erkrankungen. Und trotzdem kenne ich nur wenige psychologische Institute, Kliniken oder wissenschaftliche Einrichtungen mit einem Facebookprofil, kaum welche haben einen Twitter oder Instagram Account. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse werden in Fachzeitschriften und auf Fachtagungen veröffentlicht, aber nicht in einem kurzen Post mit interessierten Laien geteilt. Ideen für Kampagnen oder Apps werden leidenschaftlich am Stammtisch diskutiert, bevor sie unter der Arbeitslast des Alltags wieder in Vergessenheit geraten, aber nicht in einem öffentlichen Podcast. Wir überlassen diese Aufgaben Journalisten, Kommunikationsexperten und startups. Oder auch Patienten und Angehörigen. Denn es sind Hashtags wie #notjustsad oder #fuckdepression die auf Twitter um die Welt gehen, Tausende bewegen, Kraft geben, aufklären und entstigmatisieren. Man wird sagen, dafür gibt es keine Stellen in den einzelnen Instituten oder Kliniken. Dann wird es Zeit, finde ich.

Eine Antwort zu “#mentalhealth

  1. Da stimme ich dir total zu! Wer die Menschen von heute aufklären möchte, muss auch mit der Zeit gehen und die Kanäle nutzen, über die man sie tatsächlich erreichen kann – wie Du! Vielen Dank für deinen Blog und die Aufklärung, die du hiermit betreibst!

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