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Schlagwort: Aufklärung

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Nur Mut

Nur Mut

In meiner früheren Klinik wurde den Patienten bei Terminvereinbarung ein Fragebogen zugesendet, welcher vor dem Erstgespräch von den Patienten ausgefüllt werden sollte.  Die Patienten machten darin kurze Angaben zur aktuellen beruflichen und sozialen Situation, sowie zum Vorhandensein und Intensität diverser Symptome oder Verhaltensweisen. Oberflächlich gelang es dadurch einen ersten Eindruck vom Patienten und dem Vorstellungsgrund zu bekommen. Mir persönlich war der Fragebogen nicht so wichtig, denn in der Regel entwickelte sich das Gespräch anders als gedacht. Dennoch stolperte ich jedesmal über eine kleine Aussage, ziemlich am Ende des Fragebogens, die, obwohl ich keine deskriptive Auswertung  vorgenommen habe, die überwiegende Mehrzahl meiner Patienten bejahte.

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Don’t be sad, don’t be angry, don’t complain – just be happy and positive!

Don’t be sad, don’t be angry, don’t complain – just be happy and positive!

Bei vielen psychischen Erkrankungen ist die Wahrnehmung verschoben, das Denken gefärbt. Angstpatienten stehen häufig unter erhöhter Erregung, ihre Umgebung wird ständig nach möglichen Gefahren gescannt, die Katastrophen schon bildlich vor Augen. Depressive sehen oft schwarz oder zumindestens dunkelgrau, -bezüglich ihrer Genesung, ihrer Umwelt, ihrer eigenen Person.

An diesen Stellen setzt u.a. die kognitive Verhaltenstherapie an. Es werden sogenannte Denkfehler analysiert und schrittweise modifiziert und disputiert, heißt zum Beispiel, dass nicht-hilfreiche (negative) Gedanken durch hilfreiche (positive) Gedanken ersetzt werden, welche wiederum dann hoffentlich auch positive Gefühle nach sich ziehen.

Ahhh. Positives Denken!

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Nicht häufiger, nur häufiger als gedacht: Psychische Störungen nehmen zu. Und zwar an Bedeutung, jedoch nicht an der Anzahl.

Nicht häufiger, nur häufiger als gedacht: Psychische Störungen nehmen zu. Und zwar an Bedeutung, jedoch nicht an der Anzahl.

Überall kann man es hören oder lesen: Wir werden mental immer kränker, es ist eine regelrechte Epidemie, unsere moderne Gesellschaft bringt plötzlich Unmengen von psychisch Kranken hervor. Dies wird u.a. erklärt mit dem Fortschritt der Digitalisierung und viel zu viel Stress. Auch in Fachvorträgen oder -artikeln werden diese Warnungen immer noch regelmäßig verbreitet.

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Normal

Normal

Mein Professor für Kriminologie hat uns im Studium gelehrt, dass delinquentes Verhalten im Jugendalter völlig normal ist, es dazu gehört zum Erwachsenwerden und ihm jemand sehr suspekt wäre, der von sich behaupten würde, er hätte sich während seiner Jugend an alle Regeln gehalten.

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Synonyme (ein Auszug)

Synonyme (ein Auszug)

Synonyme für körperlich krank sein:
angegriffen, unpässlich, behindert, nicht gesund, angeschlagen, verletzt

Synonyme für psychisch krank sein:
nicht ganz bei Trost, umnachtet, verrückt, den Schuss nicht gehört haben, ballaballa, einen weichen Keks haben, nicht richtig ticken, hirnrissig, plemplem, meschugge, durchgeknallt, verblödet, irre, einen Sprung in der Schüssel haben, gaga, ne Macke haben

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#mentalhealth

#mentalhealth

Psychologen und Psychotherapeuten arbeiten hart an einer verbesserten Prävention, Behandlung und Aufklärung psychischer Erkrankungen. Und trotzdem kenne ich nur wenige psychologische Institute, Kliniken oder wissenschaftliche Einrichtungen mit einem Facebookprofil, kaum welche haben einen Twitter oder Instagram Account.

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