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Schlagwort: Ressourcen

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Nur Mut

Nur Mut

In meiner früheren Klinik wurde den Patienten bei Terminvereinbarung ein Fragebogen zugesendet, welcher vor dem Erstgespräch von den Patienten ausgefüllt werden sollte.  Die Patienten machten darin kurze Angaben zur aktuellen beruflichen und sozialen Situation, sowie zum Vorhandensein und Intensität diverser Symptome oder Verhaltensweisen. Oberflächlich gelang es dadurch einen ersten Eindruck vom Patienten und dem Vorstellungsgrund zu bekommen. Mir persönlich war der Fragebogen nicht so wichtig, denn in der Regel entwickelte sich das Gespräch anders als gedacht. Dennoch stolperte ich jedesmal über eine kleine Aussage, ziemlich am Ende des Fragebogens, die, obwohl ich keine deskriptive Auswertung  vorgenommen habe, die überwiegende Mehrzahl meiner Patienten bejahte.

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Don’t be sad, don’t be angry, don’t complain – just be happy and positive!

Don’t be sad, don’t be angry, don’t complain – just be happy and positive!

Bei vielen psychischen Erkrankungen ist die Wahrnehmung verschoben, das Denken gefärbt. Angstpatienten stehen häufig unter erhöhter Erregung, ihre Umgebung wird ständig nach möglichen Gefahren gescannt, die Katastrophen schon bildlich vor Augen. Depressive sehen oft schwarz oder zumindestens dunkelgrau, -bezüglich ihrer Genesung, ihrer Umwelt, ihrer eigenen Person.

An diesen Stellen setzt u.a. die kognitive Verhaltenstherapie an. Es werden sogenannte Denkfehler analysiert und schrittweise modifiziert und disputiert, heißt zum Beispiel, dass nicht-hilfreiche (negative) Gedanken durch hilfreiche (positive) Gedanken ersetzt werden, welche wiederum dann hoffentlich auch positive Gefühle nach sich ziehen.

Ahhh. Positives Denken!

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Netflix & Co: Die Kuh, die weinte

Netflix & Co: Die Kuh, die weinte

Vorlesen in der Psychotherapie? Unbedingt!

Hin und wieder lese ich in meinen Therapiesitzungen vor. Ich finde das toll. Natürlich muss es zur Situation und auch zum Patienten passen. Ist dies der Fall und die aktuelle Arbeit mit dem Patienten erinnert mich an eine passende Geschichte, les ich sie vor. Vorgelesen zu bekommen hat etwas sehr fürsorgliches, was sicherlich immer gut tut, aber besonders wenn man gerade viele Ängste, tiefe Traurigkeit oder starke Wut verspürt.

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